DerNegrelli-Viadukt

Zu den größten Projekten von Adalbert Lanna im europäischen Raum gehört der Bau des sg. Negrelli-Viadukts, der in Prag in den Jahren 1844-1849 von einem Konsortium zusammen mit der Firma Gebrüder Klein gebaut wurde. Zum Nachlass der Firma Lanna gehört auch ein weiteres Landschaftsmonument-das malerische Prager Semmering.

(Ölgemälde, Museum der Hauptstadt Prag)
 
 
LANNA
LANNA
PROGRAM
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PARTNERS
PARTNERS
Der Moldauer Nackte

In der Lannas Schiffswert bei der Langen Brücke wurden Boote, Prähme und Handbagger für die Regulierung der Fahrbahn und auch Flachschiffe namens Moldauer Nackte, die bis nach Hamburg fuhren, gebaut. Nur im Jahre 1852 wurden hier über 400 Stück produziert.

(Ölgemälde, Staatliches Bezirksarchiv České Budějovice)
Der Budweiser Bahnhof

Die Firma von Lanna beteiligte sich am Aufbau und an der Finanzierung der Eisenbahn in Böhmen, die bis heute als das zentrale Verkehrsnetz dient. Der erste Bahnhof mit Dampfbetrieb wurde in Böhmisch Budweis im Zuge des Ausbaus der Eisenbahnstrecke nach Pilsen gebaut und im Jahre 1868 in Betrieb genommen.

(Ansichtskarte, Enzyklopädie České Budějovice)
Floßfahrt

Das Geschlecht von Adalbert (Vojtěch) Lanna trug mit der Schiffbarmachung der Moldau (Vltava), aber auch weiterer Flüsse wie Lužnice, Blanice oder Otava, in bedeutender Weise zur Entwicklung der Floßfahrt und des Schiffstransport bei. Die Fahrt von Vyšší Brod (Hohenfurth) nach České Budějovice (Böhmisch Budweis) dauerte in der Mitte des 19. Jahrhunderts 25 Stunden, und von dort nach Prag (190 km) 45 Stunden.

(Ansichtskarte, Enzyklopädie České Budějovice)
Die Kettenbrücke

Adalbert Lanna baute in Prag im Jahre 1841 die in der Reihenfolge  zweite Pragerbrücke über die Moldau (Vltava), Kettenbrücke mit dem Namen Kaiser FranzI. Diese wurde nach sechzig Jahrenvon einer gegenwärtig stehenden Brücke der Legionen ersetzt. Eine weitere Kettenbrücke über die Moldau in Podolsko von 1848 wurde 1975 als ein Kulturdenkmal nach Stádlec übertragen.

(Ölgemälde, Museum der Hauptstadt Prag)
Der Moldauer Admiral

Adalbert (Vojtěch) Lanna (1805 - 1866), Aktionär der Pferdeeisenbahn, der erste Präsident, der Handels- und Gewerbekammer in České Budějovice (Böhmisch Budweis), beherrschte den Salz- und Holzhandel, machte die böhmischen Flüsse schiffbar, erbaute ein Eisenbahnnetz und stand bei der Geburt von Abbau- und Eisenhütten Gesellschaften im Gebiet von Kladno.

(Zeichnung J. Kriehuber, Enzyklopädie České Budějovice)
Lannas Schiffswerft

Die Geschichte der ältesten noch erhaltenen Schiffswerft in Böhmen in Čtyři Dvory bei České Budějovice (Böhmisch Budweis) ist seit dem 18. Jahrhundert mit dem Geschlecht der böhmisch budweiser Schiffmeistern mit Wurzeln aus dem Raum des österreichischen Flusses Traun (Travna) fest verbunden.Hier steht auch das Geburtshaus von Adalbert - Vojtěch LannaSenior und Junior.

(Ölgemälde, Südböhmisches Museum in České Budějovice)
Die Pferdebahn auf Gleisen

Auf der Strecke České Budějovice (Böhmisch Budweis) - Linec (Linz) enstand die erste Pferdeeisenbahn auf dem europäischen Kontinent. Sie wurde in den Jahren 1825-1832 erbaut und diente vornehmlich dem Transport von Salz aus der Salzkammer in Oberösterreich nach Böhmen, ihr Betrieb wurde im Jahre 1872 beendet.

(Ölgemälde, Direktorat der Tschechischen Eisenbahn, České Budějovice)
Die Prager Uferpromenaden

Ähnlich wir die früheren Schiffmeister vom Geschlecht Lanna für den Betrieb von Flößen und Schiffen, die aus den Wäldern von Šumava (Böhmerwald) und Südböhmen stammenden Baumstämmen angefertigt wurden, erbaute die Firma Lanna die meisten der heute sehr populären Prager Uferpromenaden, Schleusenkammern und auch weitere Wasserbauten auf der Moldau und der Elbe.

(Ölgemälde, V. Souček)
Freiherr Adalbert (Vojtěch) von Lanna

Adalbert Lanna Junior knüpfte erfolgreich an die unternehmerischen und gesellschaftlichen Aktivitäten seines Vaters und seiner Familienfirma an. Er investierte auch bedeutende Summen in die Kunst und schaffte sich eine einzigartig umfangreiche Kunstsammlung an. Er hat sich auch um die Entstehung des Kunstindustriemuseums in Prag verdient gemacht.

(Zeichnung, Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik)
Die Adalberthütte (Vojtěšskáhuť)

Adalbert Lanna Senior erweiterte nach dem Fund der reichhaltigen Eisenerzvorkommen in der Nähe von Nučice bei Prag im Jahre 1850 seine Aktivitäten auf dem Gebiet der Metallurgie.  Im Jahre 1855 wurde in Kladno der erste mit Koks befeuerte Hochofen in Betrieb genommen. Die Eisenhütte wurde nach seinem Gründer genannt.

(Gravüre, www.kladnominule.cz)
Der Masaryks Bahnof

Der erste Bahnhof für die Dampfeisenbahn. Sein Standort mit der Gleisanlage wurde im Jahre 1842 von Jan Perner ausgewählt und die Bahnhofshallen wurden vom Architekten Antonín Jüngling entworfen,  die Bauarbeiten führte in den Jahren 1844-1845 als Teil der Strecke Prag - Olomouc (Ölmitz)die Firma Lanna zusammen mit den Gebrüdern Klein aus.

(Ölgemälde, Museum der Hauptstadt Prag)
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